Geschichte

Geschichte

Der Heilige Metropolis der Schweiz wurde im Jahr 1982 gegründet und gehört dem Ökumenischen Patriarchat an.

In den ersten Jahren wurde die Nordwestschweiz an den Wochenenden durch einen Pfarrer des Heiligen Metropolis der Schweiz bedient, der abwechselnd in Olten und in Basel die heiligen Gottesdienste für die orthodoxen Gläubige gehalten hatte. Ungefähr drei Jahrzehnte lang fanden Heilige Orthodoxe Liturgien in der St. Alban Kirche in Basel statt.

Die ersten Gedanken für den Bau einer eigenen Kirche für die griechisch-orthodoxe Gemeinde entwickelten sich Ende der 1980er Jahre. Nach langjähriger Suche im Großraum Basel wurde 1999 in Münchenstein im Kanton Baselland ein geeignetes Grundstück von rund 1.000 Quadratmetern gefunden.

Die Gemeinde Münchenstein stellte es für den Verkauf zur Verfügung und die Planung und der Bau der heiligen Kirche der Weisheit Gottes begann. Der Grundstein wurde am 19. Januar 2002 gelegt und die Einweihung der neu erbauten Kirche fand am 12. Oktober 2003 statt. Sowohl bei der Grundsteinlegung der Kirche als auch bei der Einweihungszeremonie war Seine Eminenz der Ökumenische Patriarch Bartholomäus anwesend.

Die Gesamtkosten für den Erwerb des Grundstücks und des Gebäudes, die auf 5,5 Millionen Schweizer Franken geschätzt werden, wurden von der Familie der verstorbenen großen Stifter Achilleas und Elisabet Kominou sowie der großen Stifterin Dr. Soumela Terzani gespendet.

Das Konzept, die Organisation und die Umsetzung der Idee für die Errichtung dieser Kirche geht hauptsächlich auf Dr. Soumela Terzani zurück, die den Segen des damaligen ersten Metropoliten der Schweiz Damaskinos erhalten hatte.

Direkt neben der Tramstation Zollweiden der Tramlinie 10 beim Kreisverkehr in der Baselstraße befindet sich die Kirche. Sie umfasst das kreuzförmige Kirchenschiff mit einer großen Kuppel, an deren Spitze das heilige Kreuz steht und einen Glockenturm mit vier gewölbten Öffnungen mit ebenfalls einem Kreuz an dessen Spitze. Der Komplex ist von einem Eisenzaun umgeben, der das Anwesen vom Rest des Gebiets trennt. Die Architektur des Kirche ist optisch dem umliegenden Stadtgebiet angepasst.

Das Innere der Kirche

  • Die erste holzgeschnitzte Ikonostase aus Eichenholz wurden 2003 in Athen handgefertigt. Diese Ikonostase wurde während der Renovierung der Kirche im Juli 2019 durch eine Marmorikonostase und zwei einzigartige Ikonen der Jungfrau Maria und Christus in Glorie (2,60 m x 1,77m) ersetzt, die zu den größten, wenn nicht die größten tragbaren handgefertigten Ikonen der Welt zählen. Sie wurden auf Kosten von Dr. Soumela Terzani von der Ikonenmalerin Maria Sigala in Athen angefertigt. Im Altarraum der Kirche befindet sich eine einzigartige Darstellung des gekreuzigten Christus, die von Herrn Alexandros Sarris gestiftet wurde.
  • Die von den Gläubigern unserer Kirchengemeinde gestifteten Ikonenmalereien folgen einem bestimmten Schema und einer bestimmten Ordnung der Tradition der orthodoxen Kirche.
  • Gegenstände der Innenausstattung der Kirche, die ebenfalls in Griechenland hergestellt wurden, sind der zentrale Kronleuchter, der holzgeschnitzte Hierarchenthron sowie die Kanzel, die Sitze der Gläubigen und auch die Halterungen der heiligen Ikonen. Die Kosten dafür wurden von unserer großen Stifterin übernommen.
  • In der Kuppel ist nach orthodoxer Tradition Christus der Pantokrator (Allmächtige) abgebildet, umgeben von Cherubim Engeln. Ebenfalls an der Decke sind Propheten aus dem Alten Testament und Evangelisten aus dem Neuen Testament abgebildet. Die Propheten sagten das Kommen des Messias voraus und die Evangelisten zeichneten später sein Leben, seine Lehre und sein Wirken auf und machten es in der ganzen Welt bekannt. Dies unterstreicht auch die Einheit von Altem und Neuem Testament.
  • Im Bogen des Altarraums über dem Altar ist die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind auf Ihrem Thron dargestellt, in Begleitung von Engeln.
  • Im Keller der Kirche und zwar im Versammlungsraum befinden sich elf Mosaiken mit Abbildungen von Heiligen, die vom Schweizer Künstler Fred de Roy (1911-1995) aus Luzern gestiftet wurden.